Die Einladungskarte ist für die Gäste der erste Schritt zur Hochzeitsfeier. Darum sollte die Karte auch besonders sein, symbolisch, persönlich. Hier einige Tipps, wie man mit der Einladung umgeht und was alles darauf stehen sollte.

Die Sitte, zur Hochzeit schriftlich einzuladen, ist erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts üblich. Neben der persönlichen Einladung sollte natürlich darauf stehen, wann und wo gefeiert wird. Es empfiehlt sich auch der Hinweis auf den Dresscode der Feier – geht es feierlich-förmlich oder doch eher leger zu? Niemand sitzt gerne overdressed auf einer ganz und gar zwanglosen Party. Genauso unangenehm: underdressed inmitten einer einheitlich chic gekleideten Hochzeitsgesellschaft.

Nicht zu vergessen: die Bitte um Zusage samt Datum, das erleichtert die frühe Planung ungemein. Bei der Gestaltung könnt ihr ruhig erfinderisch werden, die Karten selbst entwerfen oder einen Profi ans Werk lassen. Es empfiehlt sich, Einladungs-, Tisch- und Menükarten ähnlich zu gestalten, damit alles wie aus einem Guss wirkt. Das sieht nicht nur zur Feier selbst, sondern auch danach gut aus, schließlich wandern sie, nachdem sie ihre eigentliche Funktion bei der Hochzeit erfüllt haben, ins Hochzeitsalbum.

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Für die Gäste ist es sehr hilfreich, wenn schon die Einladung Informationen enthält, was sich das Brautpaar  als Geschenk wünscht. Niemand findet es toll, die fünfte Kaffeemaschine zu bekommen. Das ist für die Gäste peinlich und für das Brautpaar einfach blöd.Geschenktische sind da eine feine Sache: Ihr könnt euch ein Geschäft aussuchen und mit eurem Liebsten mal so richtig nach Herzenslust shoppen. Und das Beste: Es kostet nichts. In Kaufhäusern und Fachgeschäften werden hierfür extra Tische aufgestellt, die jeweils mit den Namen des Brautpaares versehen sind. Die Gäste können sich dann anhand der Waren auf dem Hochzeitstisch aussuchen, was sie schenken wollen. So sind am Ende Schenkende und Beschenkte zufrieden.

Besondere Einladungsideen

Die Zeiten, in der die Hochzeitseinladung stets mittels einer klassischen Karte ins Haus flattert, sind so gut wie vorbei. Natürlich ist gegen eine schöne Karte nichts einzuwenden, die Einladung muss einfach zu dem Hochzeitspaar passen. Eine persönliche Note ist jedoch nie verkehrt – sei es eine eigene Zeichnung, schöne und lustige Fotografien der Liebenden oder sogar eine Audionachricht.

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Durch das Internet werden uns heute aber noch weitere, ausgefallenere Möglichkeiten geliefert. Eine eher ungewöhnliche, im digitalen Zeitalter aber keine ganz abwegige Idee, ist die Einladung zur Hochzeit via Video beziehungsweise Videospiel. So können sich die zukünftigen Gäste zusammen mit dem Brautpaar schon vorher auf ein Hochzeitsabenteuer begeben.

 

Um die Gäste bereits vor dem eigentlichen Hochzeitsfest in Feierlaune zu versetzen, kann die Einladung auch in Goldwasser eingelegt verschickt werden. Das Brautpaar kann dabei den mitgelieferten feinen Papierbogen entweder selbst gestalten, oder die Einladung mit vorgegebenem Text direkt verschicken lassen. Wem die Einladung in Alkohol eingelegt zu exotisch ist, kann auch auf die altbewährte Variante einer einfachen Flaschenpost zurückgreifen. Vor allem an Orten mit Gewässer, wie hier am Bodensee, ist das ein toller Weg seine Freunde zu diesem einmaligen Ereignis einzuladen.Stimmungsbild - Paar

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Für Liebhaber von Süßem ist die Hochzeitseinladung in Form von Pralinen deshalb eine großartige Idee. Eine individuell bedruckte Schachtel, die auf der Rückseite Platz für den Einladungstext lässt, kann zum Beispiel handgefertigte Champagner-Herzen enthalten. Wer es eher herzhaft mag, übersendet anstatt Pralinen Nudeln in Herzform. Anstelle der Zubereitungshinweise können an dieser Stelle die Hochzeitsinformationen aufgeführt werden.

Der Hochzeitsbrauch, Blechdosen am Hochzeitsauto anzubinden, dient vor allem dazu, durch viel Lärm böse Geister zu vertreiben, damit das Paar eine glückliche Ehe führen kann. Die Idee, die Hochzeitseinladungen in solche Blechdosen zu packen, die dann von jedem Gast mitgebracht werden müssen, ist deshalb naheliegend. Denn schlussendlich sorgen sehr viele Dosen für großen Lärm, so dass die Geister sich erst gar nicht in die Nähe des Brautpaares trauen.