31
Aug
2017
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Welcher Brautkleid-Typ bist du?

Birne, Sanduhr oder Apfel

Der Kauf des Hochzeitskleides gestaltet sich mitunter schwierig: Denn das richtige Kleid muss ein Alleskönner sein: Es soll die richtigen Proportionen hervorheben und kleinere Problemzonen kaschieren. Es soll der Braut schmeicheln und sie zum Star des Tages machen.

Genau richtig wirkt ein Kleid dann, wenn es zur Körperform einer Frau passt. Je nach Typ kommen dann enge Schnitte, ein schönes Dekolleté oder hohe Nähte infrage.

 

Die A-Form:

Wer einen schmalen Oberkörper und ausgeprägte, weibliche Hüften hat, ist der „A-Typ“. Die Form wird auch als „Birnenform“ bezeichnet. Frauen mit dieser Figur schmeicheln Kleider in der „A-Linie“ – also Kleider, die oben eng geschnitten sind und einen leicht ausgestellten Rock haben. Das ist die Form des klassischen Hochzeitskleids. Einkaufsberaterin Simone Piskol aus Heidenau bei Dresden rät Kundinnen mit dieser Figur auch zu Etui- und „Carmen“-Kleidern, welche die Schulterpartie betonen.

Die O-Form:

Sie wird auch als „Apfel-Form“ bezeichnet. Frauen mit dieser Figur haben viel Busen und schöne, schlanke Beine. Ihnen empfiehlt Gülfe Kumas, Inhaberin eines Brautmodengeschäfts in Berlin: „Das Dekolleté betonen, um so den Blick ins Gesicht zu lenken“. Das erreichen Frauen besonders gut mit einem Kleid im Empire-Stil. Bei diesen Kleidern sitzt die Taille knapp unter der Brust, hebt diese hervor und verdeckt so auch Fettpölsterchen am Bauch – dank eines weiten, fließenden Rocks.

 

Brautkleid

Die V-Form:

Frauen mit V-Form haben eine eher sportliche Figur mit viel Oberweite oder breiten Schultern sowie schmalen Hüften und wenig Po. Kumas rät diesen Damen zu Kleidern, deren Rock ausgestellt ist, damit die Figur auf diesem Weg ein Gleichgewicht erhält. Auch kurze Kleider, die die Beine betonen, stehen Frauen mit dieser Figur. 

Die X-Form:

Weibliche Rundungen sind das Markenzeichen der Frauen mit „Sanduhr“-Figur. Üppige Oberweite und ausgeprägte Hüfte sowie eine schmale Taille sorgen dafür, dass diese Frauen auch Kleider in „Fishtail“-Linie anziehen können. An diesen eng anliegenden Roben, die vom Knie an abwärts breit werden, zeichnet sich aber jedes Pölsterchen ab. Der Meerjungfrauen-Look ist also nur für Damen empfehlenswert, die sich in ihrer Haut wohlfühlen, rät Brautkleid-Designerin Fiona Bolat aus Köln. Auch ein Kleid in der A-Linie betont die Vorzüge der „Sanduhr“-Frau und lenkt den Blick auf Dekolleté und Taille.

LILLY_Brautkleid

Die XXS-Form:

Kleine, zierliche Frauen verfügen meist über gute Proportionen. Sie wünschen sich aber häufig größer zu wirken. „Daher sollte man darauf achten, dass das Kleid streckt“, rät Kumas. Ein Einteiler ist deswegen ein Muss. Auch lange, enge Kleider lassen die „XXS“-Frau optisch größer erscheinen.

Die XXL-Form:

Auch Damen ab Konfektionsgröße 44 finden im Brautgeschäft ein passendes Kleid. Piskol empfiehlt etwas fülligeren Frauen ein Kleid in A-Linie, das nicht mit zu vielen Rüschen oder Applikationen bestickt sein sollte. Auch ein Kleid in Reinweiß steche zu sehr ins Auge. Um Pölsterchen verschwinden zu lassen, seien Kleider in Cremeweiß oder Champagner optimal. Weit ausgestellte Röcke und Jäckchen oder Boleros über dem Kleid kaschieren ebenfalls.

 

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