9
Okt
2017
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Und was schenkt ihr?

Natürlich ist es schon ein tolles Geschenk, zusammen mit dem Brautpaar die Hochzeit zu feiern. Ihm zusätzlich aber einen Herzenswunsch zu erfüllen ist zuweilen etwas schwieriger.

Wie ihr dem Brautpaar eine Freude machen könnt lest ihr hier.

Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich seine Wünsche lieber via Hochzeitstisch erfüllen. Nichts geht über diese stilvolle Wunschliste für Brautpaare. Doch ist es auch in Ordnung, einfach „nur“ Geld zu schenken? Wenn ja, wie viel darf es denn sein? Und: Lässt sich nicht noch irgendetwas „Nettes“ dazu finden? Eine Schale vielleicht oder ein Bilderrahmen?

Hochzeitsfeier oder Flitterwochen werden oftmals mit Geldgeschenken finanziert.

Wie steht es also um das Thema Geldgeschenke? „Sehr gut“, bestätigt Anja Kellersmann. Auf fast allen Hochzeiten, die die Hochzeitsplanerin aus Bad Rothenfelde betreut, werde Bargeld verschenkt. Dabei steht sie nicht nur dem Brautpaar mit ihrem Know-how zur Seite, sondern auch den Gästen. Häufig wird sie gerade von ihnen um einen Ratschlag gebeten.

„Grundsätzlich ist es gut, Geld zu schenken, wenn sich das Paar ausdrücklich Geld wünscht“, sagt die Expertin und fügt hinzu: „Am besten viel Geld …“ Ein Geldgeschenk sei überhaupt nicht einfallslos. „Viele Paare kalkulieren mit diesen ‚Einnahmen’ und finanzieren damit teilweise ihre Feier.“ Andere wiederum würden damit das Budget ihrer Flitterwochen aufstocken.

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Die goldene Regel lautet: Wenn Geld gewünscht wird, bitte auch Geld schenken.

Wer das so einplant und am Ende viele überraschende Dinge, aber keinen nennenswerten Betrag für die Hochzeits- oder Urlaubskasse in den Händen hält, hat etwas falsch gemacht. Insofern lautet eine goldene Regel für jede Hochzeitsgesellschaft: Wenn Geld gewünscht wird, bitte auch Geld schenken. „Man kann es ja kreativ verpacken, z.B. in einem Schließfach deponieren und den Schlüssel überreichen“, schlägt Anja Kellersmann vor.

Welche Summe ist angemessen? „Das ist pauschal schwer zu sagen“, antwortet die Hochzeitsplanerin. Wie wird gefeiert? Wo wird gefeiert? Wurde ein Schloss oder eine Gasthof gemietet? Die Antworten auf diese Fragen können durchaus die Höhe des Geldgeschenks bestimmen. Als Faustregel für Familienangehörige empfiehlt Anja Kellersmann mindestens 100 Euro. „Wenn möglich auch gerne bis zu 250 Euro.“ Freunde und Bekannte sollten sich in der Höhe zwischen 50 und 100 Euro bewegen.

Gibt das Brautpaar in seinen Einladungen bekannt, dass es im Internet oder in einem Fachgeschäft einen Hochzeitstisch eingerichtet hat, erleichtert das sicherlich die Qual der Wahl.

Geschirr, Besteck, Gläser, Küchenmaschinen, Wohn-Accessoires oder schicke Servietten – alles, was das Herz begehrt, findet Platz auf dem virtuellen oder realen Hochzeitstisch.

Hochzeitsgäste, die sich dann im Internet umschauen und überlegen, fünf Teller und drei Tassen des gewünschten Tafelservice zu verschenken, besprechen das mit den entsprechenden Fachverkäuferinnen. Dadurch werden Doppelungen, aber auch „Schreck-Geschenke“ vermieden. Diese stehen oftmals zehn Jahre unangetastet im Schrank und zeichnen sich durch nichts weiter als eine zentimeterdicke Staubschicht aus.

2 Responses

  1. Geldgeschenke finde ich immer noch am Besten, jedoch nicht einfach in einem Umschlag gepackt, sondern kreativ verpackt. Ich glaube, dass sich jedes Brautpaar darüber freuen wird und eine kreative Verpackung eine tolle Erinnerung ist.

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