Vanessa & Rolf Benzmann

Unsere Traumpaare

Das Promipaar vom Bodensee

Teil 1: Verliebt, verlobt… und bald verheiratet!

Die TRAUMZEIT im Gespräch mit dem Traumpaar.

Wann haben Sie sich denn kennen gelernt?

Rolf: Vanessas Bruder ist ein langjähriger Freund von mir. Allerdings hatte er mir nie verraten, dass er eine Schwester hat. Er brachte sie dann mal mit ins Deli und dort hab ich sie das erste mal gesehen.

Vanessa: Ich hatte vorher in Hamburg gelebt und war im Begriff, eine neue Arbeitsstelle in Kreuzlingen anzutreten. Mein Bruder hatte gesagt. „Schwesterchen, komm doch an den Bodensee, da ist es so schön. Da gibt es so viele junge Männer im besten Alter.“ Im Deli hat er mir dann Rolf vorgestellt, der war schon immer in seiner heißen Auswahl, sein Favorit sozusagen. Ich war ja nicht auf der Suche, sondern wollte erstmal ankommen. Aber es ging dann doch schneller als geplant. Zwei Wochen, nachdem ich nach Kreuzlingen gezogen bin, waren wir schon zusammen. Meine Mutter hat sich übrigens gleich in ihn verliebt. Als wir mal zum Essen bei ihr waren, hat sie mich unterm Tisch getreten und in seine Richtung genickt.

Meine Mutter hat sich übrigens gleich in ihn verliebt.

Wie kam dann die Idee zu heiraten?

Rolf: Das habe ich sehr schnell gespürt. Wir sind im April zusammengekommen, und im August war ihre Freundin aus Düsseldorf zu Besuch, die Schmuckdesignerin ist. Bei dieser Gelegenheit habe ich sie gefragt, ob sie für mich heimlich einen Verlobungsring machen würde. Ich habe sie dann als „Marketingleitung“ im Handy abgespeichert und mit ihr den Ring entworfen. Ende September hatte ich dann endlich den Ring und habe mir dann monatelang überlegt, wie ich den Antrag machen werde. Auf einer Reise nach Bali haben wir nachts einen tollen Vulkan bestiegen. Beim Sonnenaufgang wollte ich ihr den Ring geben – aber das war auch nicht der richtige Zeitpunkt, es hat sich für mich nicht passend angefühlt. Ich habe den Antrag dann vorm versammelten Freundeskreis bei meiner Geburtstagsfeier gemacht. Das war schon sehr aufregend.

Vanessa: Für mich war der Ring auch deshalb so besonders, weil meine Freundin ihn gemacht hatte.

Was fasziniert Sie am jeweils anderen?

Vanessa: Das klingt vielleicht ein bisschen unromantisch, aber mit Rolf ist das Leben sehr einfach. Wir haben die gleichen Werte, fast würde ich sagen, wir haben die gleichen Seelen, er in männlicher, ich in weiblicher Form. Wir ähneln uns, die Beziehung ist so leicht.

Rolf: Wir haben die gleiche Richtung, es macht einfach Spaß, wir lachen viel, wir reden unglaublich viel, und wir ergänzen uns einfach.

Und wie gehts jetzt weiter?

Vanessa: Bröckelweise. Wir haben jetzt schon mal den Termin fürs Standesamt in Konstanz, damit wir vorreservieren können. Es ist nicht so ganz einfach. Wir wollen am 2. Mai nächsten Jahres heiraten, und dort wusste man nicht, ob wegen des Feiertags davor das Standesamt überhaupt geöffnet ist.

Rolf: Nach der Verlobung haben wir uns überlegt, nicht dieses, sondern nächstes Jahr zu heiraten. Es ist ja kein Wettrennen im Sinne von: Wer als erster fertig ist.

Vanessa: Das hatten wir auch schon im Freundeskreis. – Die sind schon wieder fertig.

Rolf: Wenn man sich schon entscheidet, dass man ein Leben lang zusammenbleiben möchte, kann man ja auch schon den Weg dorthin genießen. Als wir überlegt haben, wie wir das Ganze vorbereiten wollen, standen wir wie der Ochs vorm Berg. Man spricht viel mit anderen, die gerade geheiratet haben. Wir haben uns dann erst einmal zwei Bücher gekauft. Da haben wir gemerkt, was die Vorbereitung einer Hochzeit bedeutet. Vieles ist aber schlichtweg davon abhängig, wie viele Gäste wir haben. Und davon hängt dann wiederum die Wahl der Location ab. Also haben wir uns dann erst einmal an die Gästeliste gemacht.

Als wir überlegt haben, wie wir das Ganze vorbereiten wollen, standen wir wie der Ochs vorm Berg.

Wollen Sie die Hochzeit denn selbst organisieren?

Vanessa: Haben wir bisher vor, mal sehen.

Rolf: Wir haben zwei tolle Trauzeugen, von denen wir uns eine Unterstützung erhoffen. Viele im Umfeld haben schon ihre Mithilfe signalisiert: Hochzeitstorte backen, singen, bei der Deko helfen.

Vanessa: Wir haben so kreative Freunde, die selbst mitfiebern und gerne helfen.

Möchten Sie denn kirchlich heiraten?

Rolf: Das haben wir bis jetzt schon vor. Wie genau jedoch die Zeremonie aussieht, steht noch nicht fest. Wir können uns auch sehr gut einen freien Redner auf einer schönen Wiese vorstellen. Der kirchliche Rahmen muss nicht unbedingt sein. Insgesamt möchten wir einfach, dass es authentisch ist. Wir haben uns entschieden, uns nicht verrückt zu machen – so erst mal die Theorie. Es soll ein sehr schönes Fest werden, aber es gibt auch noch andere Dinge.

Teil 2: Verliebt, verlobt… und ab Mai verheiratet!

Mittlerweile hat sich viel getan und die deiden sind mitten in der Planung für ihren großen Tag. Sie haben sich für eine standesamtliche Trauung am 2. Mai und eine kirchliche Zeremonie am 16. August entschieden. Während die standesamtliche Trauung beschaulich im engen Familienkreis gefeiert wird, ist die kirchliche Zeremonie mit einem anschließenden großen Fest mit 80 Leuten geplant. Um nichts zu vergessen, lässt sich das Paar von einer Planungsapp helfen und gibt Informationen an die Gäste über eine Hochzeitsseite bekannt. Eine offizielle Einladung wird natürlich trotzdem verschickt, diese sind jedoch noch in der Planung Dafür haben die beiden schon die pefekten Ringe gefunden und Vanessa freut sich über ein traumhaftes Kleid im Meerjungfrauenstil.

Die TRAUMZEIT im 2. Gespräch mit dem Traumpaar.

Gab es denn ein Feedback auf den TRAUMZEIT-Artikel?

Rolf: Oh, ja, wir haben beide nur positive Feedbacks erhalten. Als die Traumzeiten verteilt waren, gab es ein Lauffeuer an Mitteilungen, auch im Schwäbischen Verlag bis zu den Geschäftsführern und ich bekam von allen ein nettes Feedback.

Vanessa: Das hat uns sehr gefreut!

Wie war denn euer Vorgespräch beim Standesamt?

Rolf: Es war sehr nett. Wir hatten uns Ende August frühzeitig gemeldet und hatten eine schöne Unterhaltung mit der Standesbeamtin, die sehr auf unsere Wünsche eingegangen ist. Wir wollten den spätesten Termin am Hochzeitstag, da man ja danach mit den Gästen noch etwas machen möchte.

Vanessa: Toll ist auch, dass die Standesbeamtin auf uns eingegangen ist. Wir können ihr Hintergründe von uns und unser Kennenlernen schicken für die Ansprache. Oder es kann sogar Jemand anderes die Rede halten.

Was wollt ihr zur standesamtlichen Trauung tragen?

Vanessa: Hier wollen wir aus dem eigenen Fundus etwas anziehen, locker. Vielleicht übernachten wir auch woanders an diesem Tag

Redakteurin der TRAUMZEIT:  Was sehr schön war bei meiner eigenen Trauung… ich bin mit meinem noch nicht Mann zu Fuß nur wir zwei zum Standesamt gelaufen. Wir konnten somit diesen Gang genießen. Es prickelte und wir waren aufgeregt.

Das war sehr schön und wurde nicht durch das Achten auf die Gäste getrübt. Bewusst wahrgenommen und gefreut haben wir dadurch, was mit uns passiert.

Vanessa & Rolf: Super Idee, das machen wir auch!

Und wie geht es nach dem Standesamt weiter?

Rolf: Wir hatten mehrere Location in der engeren Auswahl und haben uns dann für das Thailändische Menü im Schloss Seeheim entschieden.

Vanessa: Und abends gibt es dann im engen Kreis eine kleine Familienzusammenführung bei Spaghetti Bolognese. Mein Bruder ist ein fantastischer Bolognese-Koch.

Zwischen Standesamt und kirchlicher Trauung wollt ihr beide euren Junggesellenabschied feiern, was habt ihr geplant?

Rolf: Mein Trauzeuge organisiert da was. Ich habe aber als Spielregel vorgegeben, dass ich mich nicht zum Affen machen will :).

Vanessa: Bei mir organisiert auch die Trauzeugin aus Ulm den Junggesellinnenabschied. Ich vertraue Ihr da, denn es ist eine über 20 Jahre gewachsene Freundschaft.

Für beide gilt als Resumé: Vertrauen und Spaß machen eine Freundschaft aus. Hierzu muss man sich auch nicht permanent sehen oder kontaktieren. Im Grunde auch das Geheimnis einer lang anhaltenden Ehe: Spaß, Leichtigkeit und Vertrauen.

Teil 3: Beim Standesamt

Die Trauung von Vanessa und Rolf im Konstanzer Standesamt in Bildern.

Traumpaar: Vanessa & Rolf

Im kleinen Kreise der Familie und Freunde genossen Rolf und Vanessa ihren besonderen Tag. Das im venezianischen Renaissance- Stil umbebaute Gebäude bot dabei eine eindrucksvolle Kulisse für Bilder und Videoaufnahmen.

 

Teil 4: Es ist vollbracht

Rolf und Vanessa – unser Promi-Paar aus der TRAUMZEIT, hat  geheiratet.

Mit dem Hochzeitsbus ging’s erst mal auf die Reichenau: bei herrlichem Wetter lag das altehrwürdige Münster in einem Sonnenblumenmeer vor der Hochzeitsgesellschaft, schöner kann kein Empfang sein. In den dicken Mauern des Weltkulturerbes kam sofort festliche Stimmung auf, zumal die Sonne durch die hohen schmalen Fenster ein idyllisches Licht auf das Traum-Paar zauberte.

Eine ergreifende Ansprache, eine herzliche Predigt und Rede-Parts von engen Freunden beschworen das Mysterium der Ehe, romantische Live-Musik mit Gitarre und Gesang von Freunden des Paares machte bei der Zeremonie warm um’s Herz: Freudentränen flossen reichlich. So reichlich wie es draußen feucht zuging, denn es regnete zwischenzeitlich was nur runterging : doch bekanntermaßen prophezeit man „verregneten Hochzeiten langjährige Haltbarkeit“…

Im „Hochzeitsbus der guten Laune“ ging es dann zum „Sekt am See“ und siehe da: der Himmel riss auf und die Sonne lachte wieder, so dass man direkt am Ufer einen tollen Nachmittag erleben konnte. Bis der Hochzeitsbus die lustige Meute ins Hotel Halm fahren durfte. Dort, im historischen Ambiente des sicherlich schönsten Saales am See, war edel eingedeckt. Und nachdem die Menüfolge dem Ende entgegenging, und das frischvermählte Paar die „lustigen Ansprachen&Anekdoten von Freunden“ über sich hat ergehen lassen, wurde Platz geschaffen für die Tanzfläche. So feierte man feuchtfröhlich in den Morgen. Dass es draußen wieder regnete macht die Prophezeiung umso wahrscheinlicher …

Fotograf: Daniel Neppensen