Johanna & Michael

Unsere Traumpaare

Ein Traum wird wahr

Genau hier wollten wir heiraten!

Ihren ersten gemeinsamen Urlaub verbrachten Johanna und Michael, als die beiden frisch verliebt waren, in der auf 1100 Metern liegenden Berghütte „Bärenfalle“, westlich von Immenstadt im schönen Allgäu. Damals sagten sich die zwei „Hier wollen wir heiraten!“, und am 9. April diesen Jahres wurde dieser Traum endlich wahr.

Hochzeit in Dirndl & Lederhose

 

Dirndl-Hochzeiten liegen bereits seit einigen Jahren voll im Trend. Das bestätigt der TRAUMZEIT-Redaktion auch Frau Engl vom Modehaus Engl in Tettnang: „Es wird wieder vermehrt in schöner Tracht geheiratet. Aber besonders in diesem Jahr konnten wir einen deutlichen Aufschwung spüren.“ Auch Johanna und Michael folgten diesem Trend und steckten die ganze Hochzeitsgesellschaft mit ihrem Dirndl-Fieber an. Wichtig war Johanna, das Brautkleid in einem Fachgeschäft zu kaufen. So konsultierten sie Frau Engl, die das Brautpaar und einige der anderen Familienmitglieder komplett ausstattete.

 

SAMSUNG CSC

Die Braut, die sich selbst als perfektionistisch beschreibt, nahm die Planungen der Hochzeit größtenteils selbst in die Hand. Sie fertigte sogar eigenhändig ihre Hochzeitstorte an. Über Facebook tauschte sich Johanna mit anderen hochzeitsverrückten Bräuten aus, um die passende Dekoration zu finden, darunter auch der aus Holz angefertigte Brautstrauß. Dieses außergewöhnliche Stück erstand sie über eine Künstlerin, die ihn nach den Wünschen der Braut individuell anfertigen ließ. „Im Gegensatz zu normal üblichen Brautsträußen, die schließlich verblühen, bleibt dieser Strauß für immer eine Erinnerung an den wohl wichtigsten Tag meines Lebens“, erzählt Johanna.

 

Die standesamtliche Trauung fand zunächst im engsten Kreis der Familie in der ehemaligen Torschlosskapelle in Tettnang statt. Nach der Trauung hatten alle 15 Arbeitskolleginnen, ganz in Dirndl-Moden gekleidet, der Braut überraschend einen Sektempfang organisiert. Auch für die Gäste gab es eine Überraschung, so wussten sie nur, dass eine Busfahrt anstand. Mit dem Bus ging es schließlich nach Immenstadt zum Alpsee und dort mit der Gondel hoch in die vom Brautpaar so beliebte Bärenfalle. Nach Kaffee und Kuchen, mit schöner Aussicht über die Wälder des Allgäus, ging es dann wahlweise mit der Sommerrodelbahn oder – für die älteren Gäste – mit der Gondel wieder hinunter und mit dem Bus zurück nach Tettnang, wo eigens für die Brautgesellschaft eine Bar angemietet wurde. Dort stießen die engsten Freunde dazu und feierten das Brautpaar bis tief in die Nacht. Selbst der Kellner in der Bar, vom Dirndl-Fieber angesteckt, hatte sich eine Lederhose angezogen.

Am 9. Juli wurde dann mit 110 Gästen die kirchliche Trauung ganz klassisch in weiß gefeiert. Dass Standesamt-Termin und die kirchliche Trauung so weit auseinander lagen, war für Johanna perfekt: „So konnten wir beide Tage einzeln genießen, und der Stress verteilte sich ein bisschen besser. Es war wirklich eine Traumhochzeit!“

Tipp von Frau Engl:

Mein persönlicher Gag beim Beraten von Hochzeitskunden ist die Sache mit dem Binden der Schleife an der Schürze. So schicke ich die Bräute immer mit einer links gebunden Schleife (ledig) vor den Altar oder zum Standesamt und weise darauf hin, nach der Formel „Hiermit erkläre ich Sie zu Mann und Frau“, noch vor dem ersten Kuss, symbolisch die Schleife auf die rechte Seite (verheiratet) zu binden. Diese Geste sorgt immer für viel Freude und kommt echt witzig rüber.